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So starb eine Partei - Der Weg in den Februar 1934

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Diese Broschüre erschien anlässlich des 70. Jahrestags der Februarkämpfe 1934 in Österreich. Das Motto, das wir dieser Arbeit voranstellten, lautete: „Es ist schwer, kritisch zu prüfen, aber es ist unsere Pflicht, gerade angesichts der Opfer, damit ihr Opfer nicht vergebens bleibe!“

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Verlag Rote Reihe
Seiten 54

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Vor 85 Jahren ereigneten sich die blutigen Ereignisse des Februar 1934. Nach Jahren der reaktionären Offensive holten die Bürgerlichen damals zum entscheidenden Schlag gegen die organisierte ArbeiterInnenbewegung aus. Die Organisationen der ArbeiterInnenbewegung wurden verboten. Hunderte ArbeiterInnen, die sich gegen die faschistische Machtergreifung zu Wehr gesetzt hatten, ließen ihr Leben, waren verletzt oder wurden verhaftet. Viele Schutzbündler mussten emigrieren. Auf dem Wiener Rathaus wehte die Kruckenkreuzfahne der Austrofaschisten, während durch das Land der modrige Geruch des konservativen Zeitgeists wehte.

Mit dieser Broschüre wollen wir einen Überblick über die historischen Prozesse geben, die zum Februar 1934 führten. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Strategie und Politik der Sozialdemokratie, die in der Ersten Republik de facto die gesamte österreichische ArbeiterInnenklasse organisierte. Das stellte uns vor die Herausforderung, den Austromarxismus, worunter wir in diesem Zusammenhang die Theorie und Praxis der Sozialdemokratie in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen verstehen, einer marxistischen Kritik zu unterziehen. 

Wir hoffen mit dieser Broschüre einen Beitrag zur Debatte rund um diese historischen Ereignisse und die Lehren für die heutige politische Ausrichtung der ArbeiterInnenbewegung zu leisten.